Violinunterricht
Gitarrenunterricht
 

Violinunterricht

Grundsätzliches

Mit der Violine kann man schon in sehr jungen Jahren beginnen (ab dem 5.Lebensjahr) mit zunehmenden Alter wird der Anfang leider immer schwieriger; sofern man nicht ein anderes Instrument vorher gelernt hat und so über eine gewisse Feinmotorik schon verfügt.

Da die Violine zu Recht als das wohl schwierigste Instrument bezeichnet wird, möchte ich dazu ein paar „Takte“ verlieren, um die erste Abschreckung dieser Aussage zu beseitigen: Die Problematik beim Geigenspiel – und wer möchte das bestreiten – ist der saubere Ton. Um eine sauberen, will sagen schönen, wohlklingenden und richtig intonierten Ton aus dem Instrument herauszubekommen sind im Unterschied zu anderen Instrumenten (die durchaus auch Ihre Schwierigkeiten haben) sehr viele voneinander unabhängige Faktoren zu beachten:

Die Saiten werden mit eine Bogen zum Schwingen gebracht. Je nachdem, wie geübt man mit der Handhabung ist „kratzt“ es oder eben nicht. Bis man das beherrscht,dauert es eine Weile. Dabei bilden die richtige Haltung und viel Übung die Basis für einen „guten Strich“.

Die einzelnen Töne werden auf einem (wenn man mal erwachsen ist) sehr schmalen Griffbrett gegriffen, wobei - je mehr man in die Höhe rutscht - die Abstände immer enger werden, bis die Finger sich gegenseitig wegdrücken! Abgesehen davon ist dabei z.B. der Ton E und damit seine Position auf dem Griffbrett nicht immer gleich. Ein E in A-Dur liegt nur leicht verschoben gegenüber dem E in D-Dur.

Die Violine ist kein „wohltemperiertes Instrument“! Deswegen klingt manch Geigenspiel etwas unsauber , wenn die Kenntniss über diese Tatsache fehlt oder einfach ignoriert wird. Um nun diese feinen Unterschiede „in die Finger“ zu bekommen, bedarf es ständiger, regelmäßiger Übung. Hier ist dann auch der Punkt erreicht, an dem viele Eltern von der Idee Abschied nehmen, Ihrem Kind Violinunterricht zu ermöglichen, um die eigenen Nerven zu schonen. Leider ist wenig bekannt, dass es „Dämpfer“ gibt, die auf den Violinsteg geklemmt, das Instrument fast bis zur Lautlosigkeit dämpfen können, sodass man das Üben kaum noch wahrnimmt. Also wenn es mal wirklich schlimm werden sollte, gibt es eine einfache und kostengünstige Lösung.

Die Koordination von linker Hand und (meist) rechtem Bogenarm zusammen mit der nicht einfachen Grundhaltung des Instruments unter dem Kinn (ohne zu verkrampfen) ist dann auch noch ein Thema für sich.

Nach all diesen einführenden Gedanken nun direkt zu den Fakten des Unterrichts.


Das Instrument und seine Kosten

Die Kosten für ein Anfängerinstrument sind heute ausgesprochen günstig im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Oft kann man ein Instrument auch beim nahen Geigenbauer gegen wenig Geld ausleihen, was gerade bei Kindern, die noch wachsen eine gute Lösung darstellt. Geigensets liegen bei ca. 250,- €, dazu kommen noch ein paar Kleinigkeiten wie Schulterstütze, Lehrmaterial, Stimmgabel, Taktell, Notenständer etc. für weitere ca. 100,- €

Bei Kleinkindern ist es wichtig die richtige Violingröße zu wählen.

Ich helfe gerne dabei die richtige Wahl zu treffen. (Die Hypothek auf das Haus wird erst dann notwendig, wenn die Begabung so groß ist, dass ein hochwertiges Instrument beschafft werden muß.)


Inhalte des Unterrichts

Die korrekte Haltung der Violine und des Bogens (Enorm wichtig!)
Entwickeln der unterschiedlichen Bogenstricharten für den (meist) rechten Arm und Hand
Ausbilden der Fingerfertigkeit der linken Hand
Das Erlernen der Notenschrift ist selbstverständlich, wenn auch bei Kleinkindern in angemessenen Rahmen und auf spielerische Weise.
Mit dem Üben von Tonleitern und Etüden werden dann auch die ersten Spielstücke gelernt.
Gehörbildung

Die Violinliteratur ist naturgemäß stark an Barock und Klassik angelehnt. Später hat man natürlich leicht die Möglichkeit Volksmusik, Irish Fiddletune oder Jazz etc. zu spielen.


Unterrichtsdauer

Kleinkinder von 5 – 8 Jahren: max. 45 Minuten
Ab 8 Jahren sind 60 Minuten ausreichend


Gruppenunterricht?

Ich bin kein Freund von Gruppenunterricht, da die Teilnehmer sehr selten auf gleichem Niveau sich befinden. So kommt immer ein Kandidat zu kurz, der schneller hätte lernen können. Damit soll aber nicht gesagt sein, daß es kleine musikalische Treffen zwischen unterschiedlichen Schülern gegebn kann. Das Zusammenspiel mit anderen (nicht nur mit dem Lehrer) ist eine der wichtigsten Erfahrungen die man in der Musik überhaupt machen kann und auch soll.

Der Unterricht bei Anfängern sollte unbedingt im regelmäßigem Wochenrhythmus stattfinden, da ansonsten sich gerne Fehler in der Haltung von Geige und Bogen einschleichen, die dann nur schwer wieder zu beseitigen sind.


Kosten

Über die Kosten des Unterrichts informieren Sie sich am besten direkt unter:

Telefon: 08139 / 5 76 83 54 (Sprechen Sie gegebenenfalls auf den Anrufbeantworter)
Mobil: 0151 / 29 42 30 01
E-Mail: mailto:violine@amoritmo.de

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